BÄM am „Kant“

Hier bloggt das Kommunikationsteam von unserem Projekttag am Immanuel-Kant-Gymnasium in Münster-Hiltrup. Ein Gastbeitrag von Jacki Schmitz, Zina Derlath, Grégory Böcker und Nils Decker.

Hallo liebe BÄM-Blogleser,

im Folgenden zeigen wir Euch, wie das BÄM-Projekt am Kant abgelaufen ist.

Es fing damit an, dass alle Gruppen ein Brainstorming gemacht haben, um herauszufinden, welche Inhalte für eine App für ältere Menschen interessant wären. Das Resultat daraus ist, dass uns das Finden von Standorten von Toiletten, Supermärkten, Sitzbänken und öffentlichen Gebäuden mit Einrichtungen für Hörbehinderte am hilfreichsten erscheint.

Danach zog unsere Umfrage/Usability-Gruppe los zu verschiedenen Supermärkten in Hiltrup, um dort ältere Leute zu befragen.

Die meisten Leute waren sehr aufgeschlossen und nahmen an der Umfrage teil. Später hat sich die Umfragegruppe zusammengesetzt und die Ergebnisse ausgewertet. Es stellte sich heraus, dass immerhin fast 25% der Senioren ein Tablet  besitzen oder Zugang zu einem Tablet haben. Ebenfalls 25% der befragten Senioren besitzen ein Smartphone, einige Senioren besitzen jedoch lieber nur ein Tablet. Auch das Interesse an einer Hiltrup-App war recht hoch.

smartphone tablet

Inzwischen bereiteten die Programmierer schon mal das Grundgerüst der Apps vor.

Dafür haben sie mit dem MIT AppInventor gearbeitet, einer graphischen Progrmmierumgebung, für die man keine Programmier-Vorkenntnisse haben muss. Darum gab es kaum Schwierigkeiten beim Programmieren. Allgemein fanden sie den Umgang mit dem App-Inventor leicht und konnten auf dieser Grundlage die Apps leicht entwickeln. Diese Apps funktionieren auf Android-Smartphones und sehen ebenfalls auch gut aus.

Die Datengruppe hatte die Aufgabe, Standorte wie zum Beispiel Toiletten oder Sitzbänke mit einem GPS Gerät zu markieren und so die Koordinaten der Toiletten un Sitzbänke zu speichern.

Die meisten von ihnen sind dann auf dem Fahrrad rum gefahren und haben sich größte Mühe gegeben so viele Orte wie möglich ausfindig zumachen. Anschließend haben sie die Daten in einer Tabelle ausgewertet und in eine OSM-Karte (Open Street Map) eingefügt – eine freie Weltkarte, die nach dem Wikipedia-Prinzip entsteht. Diese Karte wurde dann von den Programmierern in die App eingefügt und benutzt.

Nachdem die Programmierer den ersten Prototyp fertig gestellt hatten, ging die Umfrage/Usabilitygruppe wieder los, um die einzelnen Apps von Passanten testen zu lassen. Kleinere Bedienprobleme wurden somit aufgedeckt und direkt an die Programmierergruppe weitergeleitet. So haben einige Senioren einen Knopf in einer App gar nicht als Knopf erkannt, sondern als Überschrift verstanden. Der Knopf müsste also angepasst werden. Der Großteil der Tester fand die Apps insgesamt sehr nützlich.

Die Kommunikationsgruppe hat nebenbei Interviews mit einzelnen Schülern und Betreuern durchgeführt, in denen sie erzählt haben, was sie an diesem Tag machen mussten.  Außerdem ist diese Gruppe mit den einzelnen anderen Gruppen herumgegangen, um Fotos und Videos zu machen. Zwischendurch wurden dann an diesem Blog-Artikel geschrieben, und Posts auf Facebook gemacht, bei denen auch noch Fotos hochgeladen wurden.

Nach Fertigstellung der Apps stellten die Programmierergruppen ihre selbst entwickelten Apps der gesamten Klasse vor.

Die Apps werden am 14.11. auf der BÄM Abschlussveranstaltung im Schloss Münster zw. 15-18 Uhr der Öffentlichkeit präsentiert.