Unser Partner Bennohaus

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Getragen vom Arbeitskreis Ostviertel e.V. ist das Bürgerhaus Bennohaus eine soziokulturelle, kultur- und medienpädagogische, fach- und generationsübergreifende Stadtteileinrichtung im Ostviertel Münsters. Mit den Fachbereichen open.web.tv (Bürgerfernsehen), Radio Studio B (Bürgerradio), [i:si] – Raum für Medien (Medien- und Kulturpädagogik) und der staatlich anerkannten und zertifizierten Bildungsstätte (BiB) ist das Bürgerhaus Bennohaus crossmedial aufgestellt und engagiert sich in Kooperation mit lokalen, nationalen und internationalen Partnern vor allem in sozialen und kulturellen (Medien-)Projekten und Aktivitäten mit Bürgernähe.

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Das Bennohaus unterstützte uns mit seinem professionellen Medientrainer-Team bei der Produktion unseres Filmbeitrags. Mit ihrem Fachwissen, der Erfahrung im Bildungs- und gesellschaftlichen Bereich und der professionellen Ausstattung haben sie mehrere BÄM-Projekte begleitet und den Film komplett produziert. Wir bedanken uns für die Unterstützung! Denn der Film ist ganz toll geworden:

Kontaktdaten
Arbeitskreis Ostviertel e.V.
Bürgerhaus Bennohaus
Bennostraße 5
48155 Münster
Tel.: 0251 60967-3
Fax: 0251 60967-77

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Gastbeitrag: Gamification in Tablet-Apps für Senioren

bmeyerHeute haben wir an dieser Stelle einen Gastbeitrag von Birgit Meyer. Birgit studiert Medieninformatik in Berlin an der Beuth-Hochschule für Technik und beschäftigt sich in Ihrer Masterarbeit mit Apps für Senioren. Neben der Uni arbeitet sie im Fraunhofer Institut als studentischer Hilfswissenschaftler. In ihrer Freizeit zeichnet sie gerne und versucht sich mindestens einmal in der Woche mit Volleyball vom Schreibtisch zu lösen. 😉

Die Verbreitung der Tablet-PCs boomt, nicht zuletzt, weil die Preise immer weiter sinken und die Auswahl immer größer wird. Auf Grund dieser Umstände sind diese praktischen Geräte auch immer attraktiver für Senioren. Viele Senioren haben Berührungsängste, wenn es um Computer bzw. Laptops geht, diese Hemmschwelle ist geringer bei Tablets. Die großen Displays, im Vergleich zu handelsüblichen Smartphones, bieten den Senioren gute Bedingungen, um mit der Technik leichter zu interagieren, außerdem wirken sie nicht wie komplizierte Computer.

Wie kann man also mehr Senioren an Tablets heranführen und sie in das digitale Leben integrieren?

Die Generation 50+, also Menschen die über 50 Jahre alt sind, steht vor der besonderen Herausforderung sich immer wieder auf neue Technik einlassen zu müssen, so haben sie die Chance ihr Leben selbst zu gestalten und zu bestimmen, gerade wenn der Körper nicht mehr so mitmacht.

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Vergleich der Nutzergruppen Vorschulkinder und Senioren

Studien zeigen, dass der Nutzen für Senioren weit über die Informationsbeschaffung hinaus geht. Durch ihre Integration ins digitale Leben werden die Erfahrungen auch auf andere technische Geräte und deren Steuerung angewandt und erleichtern deren Handhabung. Im Alltag ist gerade diese Fähigkeit nicht zu unterschätzen. Die Nutzung von sozialen Plattformen und Chat-Clients, wie zum Beispiel „Skype“, bringen die ältere Generation wieder näher an ihre Kinder und Enkelkinder, zugleich ergeben sich aber auch neue Kontakte. Gerade die soziale Isolation ist eines der zentralen Themen, wenn es um Senioren geht. Die zwischenmenschlichen Beziehungen haben einen signifikanten Einfluss auf deren gesundheitliche Verfassung.

Die Gesundheit ist auch eines der Themengebiete, mit denen sich laut einer Umfrage die meisten Senioren auseinander setzen. Sie wollen sich informieren und holen sich Ratschläge und Tipps, also eine gute Möglichkeit dieses Thema aufzugreifen.

In meiner Masterarbeit möchte ich einen Alltagshelfer erstellen, der den Senioren angemessen ist. Ich möchte versuchen, eine App so zu entwickeln, dass sie für Senioren einen Mehrwert bringt und zusätzlich im Alltag hilft. Ich habe mich für eine Medikamenten-App entschieden. Es gibt bereits viele auf dem Markt, diese sind bisher jedoch eher unübersichtlich bzw. oft fremdsprachig, was sie für Senioren im Allgemeinen eher ungeeignet ist.

Meine Arbeit wird also zum einen die Gestaltung einer seniorengerechten App sein, die in regelmäßigen Abständen an den Usern getestet wird. Eine Herausforderung ist dabei eine für Senioren unübliche Komponente einzubinden und so die Nutzer an die Software zu binden und ihnen etwas mehr zu bieten, nämlich Spaß. Mein Ansatz ist es, das durch den Einsatz von sog. „Gamification“ zu erreichen. Unter „Gamification“ versteht man das Ergänzen um eine spielerische Ebene in einer dafür untypischen Umgebung. So werden zum Beispiel triste „Call-Center-Aufgaben“, schnell zu einem Wettbewerb, und der Ehrgeiz wird geweckt. Eine der einfachsten Arten wäre unter anderem das Einführen von Highscores, in welcher die getätigten Anrufe eines Mitarbeiters mit Punkten belohnt werden.

Mit Hilfe von User-Tests möchte ich herausfinden, wie und ob Senioren an solchen Komponenten interessiert sind. Dieser Spagat zwischen besonderen Usergruppen, neuen Technologien und Design ist nicht nur ein spannendes Projekt, sondern entsprechen auch meinen Schwerpunkten, die ich im Studium für mich entdeckt habe.
E-Mail: biggi@stonyvalley.de
Blog: http://www.stonyvalley.de/biggi

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Neuer Partner für BÄM: adesso mobile

Wir haben ganz tolle Neuigkeiten! BÄM hat einen weiteren hochrangigen Partner aus der Wirtschaft! Diesen würde ich gerne an dieser Stelle kurz vorstellen und damit eine Reihe an Posts einleiten, in denen ihr nacheinander unsere Partner kennen lernen könnt.

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adesso mobile beantwortet die Fragen, die sich aus der rasant wachsenden Nutzung des mobilen Internets Unternehmen heute stellen. Welche Herausforderungen ergeben sich für die heutigen Geschäftsmodelle aus den mobilen Entwicklungen? Welche Chancen ergeben sich daraus für eine Optimierung der Kerngeschäftsprozesse von Unternehmen. Als führender Anbieter im „Mobile Markt“ entwickelt adesso mobile für große Unternehmen und Konzerne mobile Business-Lösungen (Business-Apps und Mobilportale) und hilft, mobile Strategien zukunftssicher und erfolgreich zu realisieren.

adesso mobile entwickelt Apps für namhafte große Kunden aus allen Branchen: Autohersteller, Banken, Fußballvereine aber auch Versicherungen und die Gesundheitsbranche: http://www.adesso-mobile.de/de/referenzen/index.html

Neue und schnelllebige Technologien brauchen Menschen, die sie kompetent, kreativ und unvoreingenommen einsetzen, deshalb unterstützt adesso mobile unser Projekt BÄM – Bunter Älter Mobiler. Das Unternehmen berät uns bei der Entwicklung von App-Konzepten und stellt dem BÄM-Team sogar Praxis-Experten aus der App-Entwicklung zur Seite.

Wir bedanken uns und freuen uns sehr über diese Unterstützung und sind gespannt auf die Zusammenarbeit mit den App-Profis!

P.S. Übrigens arbeitet bei adesso mobile auch der eine oder andere Geoinformatik-Absolvent aus Münster!

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BÄM-Launch

Nach der Presseoffensive im Juli (s. letzte Posts) haben wir pünktlich zum Schuljahresbeginn die Vorbereitungen für das BÄM-Projekt mittlerweile abgeschlossen. Die Webseite und der Blog hier sind vorbereitet, Facebook und Twitter sind auch am Start (wir würden uns über likes und follower freuen!). Ab jetzt werden wir nun auch regelmäßiger posten.

Die Hardware, also Smartphones und Tablets in verschiedenen Größen und die Alterssimulatoren sind mittlerweile angekommen. Wir werden die Dinge mal demnächst auch in einzelnen Posts vorstellen.

Die Planung der Projekte ist auch soweit fertig. Wir hatten sogar die Gelegenheit die ersten Apps mit Schülern im Rahmen der Sommerferienkurse am MExLab ExperiMINTe zu entwickeln! In drei Tagen haben mehrere Schülerteams nach einer Einführung in den AppInventor tolle Apps entwickelt, die wir hier im Blog (und auf der Webseite unter Apps) in den nächsten Tagen vorstellen werden. Für uns war das mehr als eine Generalprobe, denn wir konnten unsere Konzepte und Ideen gleich bei sehr fordernden Schülern ausprobieren – denn wer nimmt wohl freiwillig in den Sommerferien an solchen Veranstaltungen teil?

Außerdem geht bald die erste große BÄM-Projektwoche an der Anne-Frank-Gesamtschule Havixbeck los. Heute sind wir bereits vor Ort, um die Schüler zu briefen und mit ihnen die erste Umfrage vorbereiten, die sie vor der Projektwoche mit ihren Großeltern und sonstigen älteren Menschen durchführen sollen. Es wird also spannend.

Wir halten euch auf dem Laufenden!

 

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