Projektwoche mit der Friedensschule Münster

Anlässlich der Projektwoche der FSM (Friedensschule Münster) vom 20.10-25.10.14 waren wir, acht Schüler der Q.1, im MexLab der Uni-Münster um etwas über Geoinformatik und eine schlaue Vernetzung innerhalb einer Großstadt der Zukunft zu lernen.

Am Montag trafen wir uns um zwanzig nach acht am MexLab und wurden von drei netten Studenten und ihrem Dozenten begrüßt. Anschließend wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, mit dem Ziel ein Modell der Umgebung der Friedensschule zu entwerfen und dort smarte Technologien zu etablieren. Zu diesem Zweck modellierte die erste Gruppe bestehend aus David, Lars, Florian und Theo die Friedensschule und umliegende Gebäude mittels eines 3D-Programmes und druckten diese mit einem 3D-Drucker. Die andere Gruppe, Stella, Annelie, Johanna und Andre, baute Sensoren und programmierten diese, mit dem Programm „Arduino“, um sie in das Modell einbauen zu können. Die Sensoren waren unter anderem Entfernungssensoren um die Verfügbarkeit von Parkplätzen melden zu können, Lichtsensoren um die Straßenbeleuchtung zu steuern, Einparkhilfen und viels mehr, was den Alltag vereinfachen kann.

FSM1 FSM2

Da die 3D-Gruppe am ersten Tag jedoch fertig geworden ist half diese am zweiten Tag den Programmierern und arbeitete mit an den „smarten“ Sensoren. Es wurde programmiert, Befehle geschrieben, Kabel gesteckt, Leds eingebaut und Sensoren angebracht, bis alle mit dem Ergebnis ihrer Sensoren zufrieden waren. Heraus kam ein Feuersensor für den Feueralarm an der Friedensschule, eine intelligete Ampel mit angepassten Ampelphasen, eine von der Helligkeit gesteuerte Straßenbeleuchtung, Sensoren die anzeigen ob ein Parkplatz frei oder belegt ist und diese Information ins Internet übermitteln und ein Verkehrszähler zur Erhebung der Verkehrsdichte. Da die meisten unserer Gruppe noch nie mit Arduino oder überhaupt mit irgendeiner Programmierungssoftware gearbeitet hatten, war es sehr witzig und eine neue Erfahrung einen kleinen Einblick in die Informatik bekommen zu haben. Daher waren wir auch alle froh Unterstützung von Studenten und Dozenten zu bekommen, sonst hätten wir wohl alle überhaupt nicht durchgeblickt.

FSM3

Als wir am Mittwoch zum MexLab kamen, lag schon ein großes Luftbild der FSM bereit und im Endspurt ging es darum alle Projekte zusammen zu führen und in unser Modell einzubauen. Wir fixierten die 3D-Modelle auf dem Luftbild und installierten die Sensoren an den passenden Stellen. Nachdem die letzten Sensoren den Feinschliff erhalten haben, konnten wir das Projekt endlich vervollständigen und unser Modell fertig stellen.

FSM4

Alles in allem war es wirklich spannend etwas über den Arbeitsbereich der Geoinformatiker zu lernen, einem Berufsfeld unter dem sich die meisten nicht sehr viel vorstellen konnten. Außerdem war es für die meisten von uns auch der erste Einblick allgemein in die Informatik, der uns von vielen sehr netten Studenten gewährt wurde. Vielleicht hat es ja den ein oder anderem in der Zukunftsplanung positiv beeinflusst!